Auf den Hund gekommen

Diese Anekdote beschreibt Silvi schon recht gut!

Silvi hat die Liebe zu den Tieren von ihrem Vater geerbt. So durfte sie als Kind schon Hasen züchten, was sie mit Begeisterung auch tat. Im Nachbarort fand jeden Sonntag Vormittag ein Kleintiermarkt statt, wo sie regelmäßig ihre gezüchteten Hasen verkauft hat. Das Taschengeld sollte aufgebessert werden und ihr Vater wollte auch die Verantwortung gegenüber Tieren fördern. Vor den Toren dieser Halle standen immer wieder Menschen, die zumeist junge Hunde anboten und sie konnte eigentlich nie nein sagen. Also hat sie das Geld für die Hasen wieder in einen Hund gewechselt. Ihr Vater hat dann immer gedroht, dass er den Hund wieder weg bringen wird, aber das hat er nur gemacht, wenn wir einen wirklich guten Platz gefunden haben. Papa war ja Gott sei Dank auch ein wenig viechnarrisch.

Da die Familie Wensauer immer genug Platz hatte, bin ich in der glücklichen Lage, nicht einen Tag meines Lebens ohne einen Hund (meist waren es mehrere) verbracht zu haben. Als Silvi und ich uns kennenlernten, hatte sie “nur” zwei Hunde, ich brachte auch noch einen mit. Im Jahr 2009 haben wir uns dann in den Australian Shepherd verliebt und haben uns wirklich sehr viel Zeit genommen, einen guten Züchter zu finden.In der Nähe des Chiemsees haben wir eine Züchterin gefunden, die neben ihrer Erfahrung ein natürliches Gefühl für Anpaarungen hatte und die Zucht sehr gewissenhaft betrieben hat. Von ihr haben wir unsere erste Hündin “Tina Turner” bekommen.

Diese Geschichte wurde von Markus Wensauer verfasst!